Grund- und Werkrealschule

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   Johann Heinrich Pestalozzi

geboren:    12. Januar 1746 in Zürich

gestorben: 17. Februar 1827 in Bruggs

Johann Heinrich Pestalozzis reformerischen und pädagogischen Überlegungen gelten als Wegbereiter der heutigen Volksschule. Nach seinem Studium der Theologie und der Rechtswissenschaften gründete und leitete er zusammen mit seiner Frau mehrere Armenanstalten (Waisenhäuser), in denen er Schule und gewerbliche bzw. landwirtschaftliche Ausbildung zu vereinen suchte. Pestalozzi glaubte an das Gute im Menschen und ging davon aus, dass jeder Mensch zunächst von Natur aus gut ist. Dieses Gute versuchte er zu wecken und zu stabilisieren. Grundlage war für ihn die Familie, die er als Kernzelle der Entfaltung der positiven Kräfte ansah.  

In seinen Schulen versuchte er, den Armen die Familie zu ersetzen und sie auf einen guten Weg in Beruf und Gesellschaft zu bringen. Dies galt auch für straffällig gewordene Jugendliche. Arbeit in einer Handwerks- oder Bauernfamilie sah er als die beste Therapie, um sie wieder auf einen positiven Weg zurück zu führen.

Erziehung bedeutete für ihn nicht in erster Linie die Anhäufung schulischen Wissens, sondern das Erlernen von Fähigkeiten aus der Anschauung und im praktischen Lernen. Auch hier galt ihm die Umgebung des Zöglings als Basis der Erziehung. Erziehung und Bildung sollten nach Pestalozzi unabhängig vom gesellschaftlichen Stand der Eltern stattfinden.

Seine Ideen gewannen zunehmend in Europa an Geltung. Spätere Pädagogen, wie etwa Fröbel, orientierten sich an dem Schweizer Reformer und Erzieher. Verschiedene Pestalozzidörfer für Waisen- und Flüchtlingskinder erinnern an Johann Heinrich Pestalozzi.

Zu seinen grundlegenden Werken gehören 'Lienhard und Gertrud', 'Abendstunde eines Einsiedlers', 'Volksbildung und Industrie', 'Kriminalpädagogik'.