Grund- und Werkrealschule

Otto-Beck-Str. 5-7, 68165 Mannheim

Tel. 0621-293-6751

Mail: pestalozzischule.direktion@mannheim.de

 

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Das Profil der Pestalozzischule

 

Wir arbeiten mit und für Kopf, Herz und Hand (nach J. H. Pestalozzi)

Es ist das Bestreben der Schulgemeinschaft, unsere Qualitätsziele in den Bereichen Unterricht, Professionalität der Lehrkräfte, Schulführung und Schulmanagement, Schul- und Klassenklima sowie inner- und außerschulische Partnerschaften zu erreichen und die erreichte Qualität ständig zu optimieren. Inhaltlich arbeiten wir verstärkt auf den Feldern

Zur Umsetzung des Schulprogramms bedarf es der Mitarbeit von vielen. Deshalb arbeitet die Pestalozzischule mit einem Netzwerk von Kooperationspartnern. Über das Schuljahr hinweg gibt es so eine Vielfalt von Kooperationstätigkeiten.

 

Erreichen der Ausbildungsreife

Ausbildungsreife ist für uns von großer Wichtigkeit. Für unser Konzept der Berufswegeplanung erhielt die Pestalozzischule im Juli 2011 und im Juli 2014 das BORIS-Siegel verliehen, eine Auszeichnung der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer Baden-Württemberg.

Jede Schülerin/jeder Schüler soll in die Lage versetzt werden, einen Beruf, der seinen Fähigkeiten und  Neigungen entspricht, zu erlernen. Deshalb setzt an der Pestalozzischule die Berufswegeplanung bereits früh an. Ab Klasse 5 werden die Schüler/innen an Berufsfelder herangeführt und mit beruflichen Tätigkeiten vertraut gemacht. Stehen anfangs die Berufe der Eltern im Mittelpunkt, so wird das Blickfeld nach und nach erweitert. Bei Betriebserkundigungen gewinnen die Schüler/innen weitere Einblicke in die Berufswelt.

Im Laufe der Schulzeit absolviert jeder Schüler/jede Schülerin mehrere Praktika in Betrieben:

  • ein zweiwöchiges Praktikum in der 7. Klasse in den Ausbildungswerkstätten des IB
  • ein zweiwöchiges Praktikum in der 8. Klasse
  • ein einwöchiges Praktikum in der 9. Klasse 
  • mehrere Praktika in der 10. Klasse für Schüler/innen, die erst im 10. Schuljahr den Hauptschulabschluss ablegen möchten.

Unterstützt wird das Erreichen der Ausbildungsreife durch Kooperationen mit Betrieben:

  • Zur MVV besteht eine Bildungspartnerschaft. So gewinnen Schüler/innen im Rahmen eines Metallprojekts erste Erfahrungen in den Ausbildungswerkstätten der MVV.

  • Einen wesentlichen Beitrag leistet die Kooperation mit den Betrieben der ADG (Aktionsgemeinschaft der Gewerbetreibenden in der Schwetzinger Vorstadt, der Oststadt, Neuhermsheim und Neuostheim).

Die Kooperation mit dem IB (Internationaler Bund) im Rahmen der Ausbildungslotsen der Stadt Mannheim ist von zentraler Bedeutung beim Bewerbungsverfahren. In Workshops und in Einzelbetreuung werden Bewerbungsverfahren, Eignungstests und Vorstellungsgespräche trainiert. Zusätzlich bekommen die Schüler/innen Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und der korrekten Bewerbung, sowie weitere Erfahrung in Werkstattpraktika.

 

Kontakte zum Berufsinformationszentrum und zur Volksbank (Berufsnavigator) ergänzen das Angebot.

 

Besuche bei berufskundlichen Ausstellungen und Informationsveranstaltungen sowie das berufliche Planspiel Ready-Steady-Go des DGB ergänzen die Berufswegeplanung.

 

 

 

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Sprachförderung

 

Korrekte Sprachbeherrschung sehen wir als wesentlichen Bestandteil der Ausbildungsreife. Deswegen beobachten die Lehrkräfte von Beginn an sehr genau, wie sich die Sprech-, Lese- und Schreibkompetenzen der Schüler/innen entwickeln.

 

Werden Defizite festgestellt und diagnostiziert, können wir zusätzliche Fördermaßnahmen anbieten:

  • Schüler/innen mit einer Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) werden bis Klasse 4 in Kursstunden speziell gefördert (s. LRS)

  • In den Stunden im Lernband werden Schüler/innen mit Sprachdefiziten differenziert gefördert.

 

Schüler/innen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen werden in einer Internationalen Vorbereitungsklasse zusammengefasst. Diese Klassen gibt es an der Pestalozzischule bereits seit fast 30 Jahren. Die Schüler/innen lernen in kleinen Bausteinen die deutsche Sprache kennen und werden mit dem Leben in Mannheim und deutschen Traditionen bekannt gemacht. Außer in Deutsch bekommen die Schüler/innen Unterricht in Mathematik, Englisch, WZG und MNT. Daneben bleibt Zeit für gemeinsames Spielen, Malen und Zeichnen sowie weiteren Aktivitäten. Durch die verschiedenen Kulturen, die in dieser Klasse aufeinander treffen, wird das Fundament zu sozialem Miteinander ohne rassistische oder religiöse Vorurteile gelegt. Haben die Schülerinnen ein ausreichendes Sprachvermögen erworben, wechseln sie in eine Regelklasse an unserer Schule oder einer ihren Fähigkeiten entsprechenden Schulart.

Um Müttern ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen zu ermöglichen, auch zu Hause mit ihren Kindern Deutsch zu sprechen, haben wir ein Sprachprojekt "Deutsch für Mütter" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit ihren Kindern üben sie einmal die Woche die deutsche Sprache und erhalten Informationen über das Leben in Deutschland.  (Mehr dazu...)

 

Zeitungsprojekte, Besuche der Stadtbücherei und andere Initiativen sollen die Bereitschaft der Kinder und Jugendlichen zum Lesen anregen.

 

Dank der großzügigen Spende der Puentas-Stiftung konnten wir im Frühjahr 2010 ein Lesezimmer einweihen.. Dort besteht sowohl die Möglichkeit zum entspannenden Schmökern, Vorlesen als auch zum Recherchieren für Schülerarbeiten. Unser Leseclub für die Klassen 1 und 2 und Lesepaten sollen die Schüler/innen zusätzlich zum Lesen anregen.

 

Die englische Sprache wird bereits in der Grundschule unterrichtet. Sie gewinnt innerhalb Europas aber auch weltweit immer mehr an Gewicht. Als eine von drei Grundschulen im Bereich Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis haben wir bilinguale Module im Unterricht verankert. (Mehr dazu...)

 

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Soziales Miteinander

Wir verstehen die Schule als eine Gemeinschaft aller am Schulleben Beteiligten. Eine solche Gemeinschaft kann nur bei gegenseitigem Respekt, Verständnis und gegenseitiger Rücksichtnahme funktionieren. Wir legen deshalb großen Wert auf respektvolle Begegnungen von Schülern, Lehrkräften und Eltern. "Bitte", "Danke", "Guten Morgen", "Auf Wiedersehen", Beispiele für Wörter, deren Anwendung zur Selbstverständlichkeit werden sollen.

Nicht die Hautfarbe, das Aussehen, die staatliche Herkunft, die religiöse Zugehörigkeit oder die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltern entscheiden darüber, ob ein Kind gut oder böse ist. An der Pestalozzischule ist jeder willkommen, der den anderen respektiert und nicht versucht, seine Interessen auf Kosten der anderen durchzusetzen. Wir erwarten von jedem die Bereitschaft zu sozialem und freidlichem Miteinander.

Projekttage, Maßnahmen im Rahmen der Aktion Mobbingfreie Schule des Landes Baden-Württemberg, gemeinsame Ausflüge, Schullandheime, Lerngänge oder Feiern schaffen den Rahmen für ein Soziales Miteinander und ermöglichen dies zu trainieren. Auch Projektarbeit in Gruppen unterstützt unser Ziel des störungsfreien Zusammenlebens.

Wichtig sind uns in diesem Zusammenhang unsere Arbeitsgemeinschaften. Wer sich in der Grundschule und auch später gemeinsam beim Theaterspielen, im Sport, bei Kunst,  Musik und mehr engagiert, lernt, den Partner zu respektieren und weniger als Gegner oder Konkurrent zu sehen. Deshalb sind wir in diesem Bereich dankbar für die Kooperation mit Vereinen (z.B. VfR Mannheim) oder die Tätigkeit von externen Fachleuten. Diese Aktivitäten sollen den Kindern und Jugendlichen Anreize zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung geben in einem Stadtteil, in dem es keinen stationären Jugendtreff gibt.

In den Klassenstufen 2, 4, 9 und 10 wird inklusiv unterrichtet. Das bedeutet, dass in den Klassen auch Kinder unterrichtet werden, die Anrecht auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot haben. Mit gezielten binnendifferenzierenden Unterrichtsangeboten, Arbeiten am Wochenplan und im Lernband und in Zusammenarbeit mit Kooperationslehrkräften der Sonder- und Förderschulen wird es jedem Schüler/jeder Schülerin ermöglicht, gemäß seinen Fähig- und Fertigkeiten Lernfortschritte zu erzielen.

Jedes Kind hat ein Anrecht auf Unversehrtheit. Das beinhaltet auch den Schutz vor sexuellen Übergriffen oder Belästigung. Als Pilotschule beteiligt sich die Pestalozzischule am "Trau Dich" Programm des Kultusministeriums. Prävention und angemessenes Handeln ergänzen sich zu einem schulischen Konzept. (Mehr dazu...)

 

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Umwelt und Gesundheit

 

Basis der Gesundheit ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung. Für letzteres sorgen u.a. unsere Arbeitsgemeinschaft im sportlichen Bereich u.a. mit kompetenten Trainern in den Vereinen, mit denen wir kooperieren, das Eislaufprojekt mit den Adlern. Durch gemeinsames Frühstück in der Grundschule und mit dem Brötchenverkauf durch Schüler in der Hauptschule können wir Aspekte einer gesunden Ernährung vermitteln.

 

Im Rahmen des Projekts "Klasse 2000" ab Klasse 1 wird das Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung bereits im Grundschulalter

gelegt. Dafür wurde die Pestalozzischule als Klasse-2000-Schule zertifiziert.

 

 

Unsere Sporttage (z.B. Fitnesstag, Sport- und Spieletag, Bundesjugendspiele, Ballspielturniere) stellen Höhepunkte eines jeden Schuljahres dar.

 

Durch den Ankauf von Spielgeräten, die zur Bewegung animieren, sowie der Errichtung einer Kletterlandschaft dient ein Schulhof als Ort der täglichen Bewegung.

 

 

Im Schuljahr 2017/18 nimmt die Grundschule erstmals am Schulfruchtprogramm der Europäischen Union Teil. Wöchentlich einmal beliefert der Obstbau Hauck aus Edingen-Neckarhausen die Schule mit Obst aus eigener Erzeugung. Die Europäische Union übernimmt 75% der anfallenden Kosten. Vielen Dank auch an Familie Hauck für Ihr Engagement.

 

 

Seit mehreren Jahren ist naturwissenschaftliches Experimentieren und Forschen im Schulprogramm verankert und fester Bestandteil des Unterrichts in Kunst/Werken, dem Sachunterricht und MNK. Eine Kooperation mit dem KIT (Karlruher Institut für Technologie) erweitert die Experimentier- und Forschungsgrundlage.

 

Zu einer persönlichen Gesundheit gehört das Leben in einer intakten Umwelt. Deshalb nimmt die Schule am pädagogischen Energieprojekt der Stadt Mannheim  teil. Maßnahmen im Alltag des Schullebens sollen Mosaiksteine auf dem großen Weg zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen ein. Schülermentoren transportieren das erworbene Wissen zu Energie und Umwelt in alle Klassen.

 

Im Rahmen von Unterricht, Projektarbeit und außerunterrichtlichen Maßnahmen begegnen die Schüler/innen immer wieder in alltäglichen Situationen des Fragen des Umweltschutzes und zukünftiger Energienutzung.

 

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